aktualisiert am 31. Januar 2017

Workshops B

Freitagvormittag, 11.30 bis 13.00 Uhr

B1    Andrea Rosenberger,  Kooperation in der Schule
Das Zusammenwirken unterschiedlicher Fachkräfte an Schulen – insbesondere bei der Entwicklung zur Ganztagsschule – lädt alle Beteiligten zur Neugestaltung von Prozessen ein. Als Sozialarbeiterin bei einem Landkreis (= Schulträger) stellt die Referentin verschiedene Kooperationsbeispiele vor, anhand derer gelingende Kooperation aufgezeigt wird und kreative Ideen entwickelt werden.

B2    Sylvia Tornau, Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein – Vom Handeln in und aus der Rolle
Multiprofessionell, emphatisch, authentisch, abgegrenzt – in welchem Zusammenhang stehen Individualität versus Rolle der SozialarbeiterInnen, BeraterInnen, TherapeutInnen und die AdressatInnen der systemischen Sozialarbeit? Am Beispiel der Sozialen Arbeit in der Gemeindepsychiatrie wollen wir gemeinsam fragen, inwieweit Klarheit über die eigene Rolle in unserem Arbeitsalltag notwendig ist.

B3    Jan V. Wirth, Das Genogramm als Tool für Probleme der Lebensführung
Das Genogramm findet immer stärkere Beachtung in der Sozialen Arbeit. Der Workshop zeigt die Praxis und Theorie einer systemischen Genogramm-Arbeit, die nicht auf Therapie, sondern auf konkret zu bearbeitende Probleme der Lebensführung abzielt.

B4    Tina Seiler und Melanie Berndt, Systemisches Arbeiten in der Jugendwohngruppe
Ein Erfahrungsbericht von erfolgreich angewandten systemischen Methoden in der Arbeit mit Jugend-lichen und (jungen) Erwachsenen. Wie lassen sich Genogramm, Familienbrett, Skalierungsfragen & Co. flexibel sowohl in der Einzelarbeit, als auch mit Gruppen und in der Elternarbeit gewinnbringend und prozessorientiert einsetzen.

B5    Lisa Werkmeister Rozas, Die Selbst-Identität in multi-kulturellen Beziehungen
Angesichts der Globalisierung ist es für Sozialarbeiter wichtig zu verstehen, was interkulturelle Beziehungen befördert. Die Beschäftigung mit Themen wie Kultur, Identität, Privilegien und Diversität zeigt ihnen, wie Wertesysteme das Handeln und Problemlösen beeinflussen – in anderen Kulturen ebenso wie bei ihnen selbst.

B6    Thomas Sarzio, Nichts geht mehr? – Was tun, wenn es knallt
Junge Menschen, die die pädagogischen Fachkräfte in Heimen besonders herausfordern, werden nicht selten als „Systemsprenger“ bezeichnet. Darüber, wie man mit ihnen umgeht, gehen die Auffassungen auseinander. Anhand von Praxisbeispielen wollen wir überlegen, wie ein Rahmen, in dem Jugendhilfe stattfindet, so flexibel gestaltet werden kann, dass er eben nicht von den Jugendlichen gesprengt werden muss.

B7    Julia Hille und Raimo Wünsche, Familie x Familie = Systemisches Familientraining mit Kindern mit Autismus
Eltern von Kindern mit Autismus sind oftmals im Alltag einer dauerhaften und hohen Beanspruchung ausgesetzt. Im systemischen Familientraining bringen die Familien ihre Ressourcen ein und profitieren von vielfältigen Perspektiven.

B8            Master-Vorträge: Wachsen und Werden

B9            Master-Vorträge: Kindeswohl

B10          Master-Vorträge: Qualität