aktualisiert am 26. Januar 2016

Master-Vorträge

Die Studierenden des Masterstudiengangs Systemische Sozialarbeit (sysoma) beteiligen sich zum Abschluss des Studiums jeweils mit einem eigenen Beitrag an der Tagung – in Form eines “Mastervortrags” oder eines Workshops. Die “Mastervorträge” sind in Gruppen zusammen gefasst und dauern jeweils 15-20 Minuten, gefolgt von einer kurzen Diskussion.

Kurzvorträge von Masterstudierenden

Donnerstag, 16.30 bis 18.00 Uhr (Workshops A)

A10 – Master-Vorträge Kontexte

  • Christian Asmus: Selbstbetrügerisch kooperieren
    Der Vortrag mit anschließender Diskussion beschäftigt sich mit den Fragestellungen was Selbstbetrug aus systemischer Perspektive ist und wie er insbesondere für Kooperationsbeziehungen zwischen Schulsozialarbeit und Schule fruchtbar gemacht werden kann.
  • Theresa Döring: Systemisches Handeln im Gesundheitswesen
    Auch im Kontext Klinischer Sozialarbeit hält der systemische Ansatz immer mehr Einzug. Dieses Impulsreferat soll zur Anwendung der systemischen Haltung, sowie der Theorien und Methoden in Beratungskontexten in Kliniken und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens anregen. Im Anschluss findet ein Austausch zur Implementierung Systemischer Gedanken in den Arbeitsalltag statt.

A11 – Master-Vorträge Bildung

  • Silka Mager: Lebensweltorientierung 2.0 – zwischen subjektiven Wirklichkeiten und (virtuellen) Realitäten
    „Den habe ich blockiert; wahre Freunde liken das; kann ich mal meinen Akku laden, ich bin (online) verabredet…“ Praktische Erfahrungen in der Jugendsozialarbeit mit virtuellen Lebenswelten und eine nützliche Grenzziehung zwischen realen und virtuellen Welten soll der Mittelpunkt in diesem Vortrag sein.
  • Marcel Pytka: Dialogisch-Systemische-Didaktik: Wie wir Hänschen beim Lernen assistieren können
    Die Bedeutung qualitativ hochwertiger Entwicklungsbegleitung und ressourcenorientierter Bildungsarbeit nimmt, auch im öffentlichen Diskurs, stetig zu. Doch wie sieht es aus, wenn Fachkräfte tatsächlich ressourcenorientiert arbeiten und Kinder ihren eigenen Interessen folgen dürfen? Die Idee: Ressourcenorientierte Bildungsangebote systemisch entwickeln und dialogisch reflektieren.

Freitag, 10.45 bis 12.15 Uhr (Workshops B)

B11 – Master-Vorträge Konzepte

  • Sarah Rudolph: Systemisches Arbeiten als Umsetzung des Resilienzkonzeptes
    Resilienz ist ein theoretisches und komplexes Konzept, der systemische Ansatz praxisnah und anwendungsorientiert. Eine gute Voraussetzung, die beiden Ansätze zu kombinieren, welche den Menschen als aktiven Bewältigenden mit Stärken und Fähigkeiten betrachten. Wie passen die beiden Konzepte zusammen? Wie können sie voneinander profitieren?

B12 – Master-Vorträge Betriebe

  • Ansgar Brandt: Was denken Unternehmen über Betriebliche Sozialarbeit?
    In dem Vortrag werden Empfehlungen gegeben, wie eine externe Betriebliche Sozialberatung konzipiert werden könnte. Dabei handelt es sich um die Ergebnisse eines Forschungsprojektes, in dem Personalverantwortliche von Wirtschaftsunternehmen zu ihren Vorstellungen an ein solches Angebot befragt wurden.
  • Manuela Vatterodt: (Ab)wesenheiten. Kann ein Betrieb Fehlzeiten wirkungsvoll verhindern?
    Menschen mit geringer Bildung sind in ihrer Weiterbildung wenig motiviert und haben damit schlechte Zukunftsperspektiven. Befürwortet wird der Ausbau der sozialpädagogischen Betreuung innerhalb der Betriebe. Wie kann dies im Einzelfall aussehen und kann es eine echte Lösung sein?

Freitag, 16.30 bis 18.00 Uhr (Workshops C)

C11 – Master-Vorträge Familie

  • Sina Gado: Elternaktivierung
    Im Arbeitsbereich Hilfen zur Erziehung wird Elternarbeit gefordert, aber oft durch unerreichbare oder vage Zielformulierungen im Hilfeplan erschwert. Doch wie gelingt es, Eltern zum Selbst-handeln zu bewegen? Eine kurze Einführung in Möglichkeiten der elternaktivierenden Arbeit.
  • Julian Lueb: Kindeswohl(gefährdung) – eine Frage der Perspektive
    Das Kindeswohl ist eine Beschreibung des Idealzustandes, Abweichungen stellen eine Gefährdung dar. Doch wie wird diese bewertet – und wie reagieren die Beteiligten? Die Antwort ist oft ein „Teekesselchen“: eine Doppeldeutigkeit, zusammengesetzt aus subjektiver (wahrnehmungs-)Perspektive der beteiligten und der Frage nach einer (zukunfts-)Perspektive.

C12 – Master-Vorträge Vorgehen

  • Karl Fabritius: Systemische Beratung – Beratungsbaukasten vs. strukturiertes Modell?
    Systemische Beratung ist vielfältig. Der eigene Beratungsstil wird oft „in sozialarbeiterischer Tradition eklektisch zusammengebastelt“. Ist es zuweilen sinnvoller, weniger selbst zu konstruieren und nach vorgegebener Struktur zu handeln? Nach einem kurzen Input wird das Thema mit den Anwesenden diskutiert.
  • Christin Pasutti: DaSein von SozialarbeiterInnen – Zwischen Anspruch und Routine
    Mithilfe eines interaktiven Würfelspiels und anhand alltagsorientierter Fragen zum Beruf, werden die TeilnehmerInnen eingeladen, über ihr DaSein als SozialarbeiterIn, ihre Ressourcen, Themen, Hindernisse und Lösungen zu diskutieren. Im Anschluss soll jede/r TeilnehmerIn eine Idee für sich mitnehmen können.

Workshops von Masterstudierenden

Neben den Mastervorträgen beteiligen sich Studierende des Masterstudiengangs mit folgenden Workshops an der Tagung:

Samstag, 10.30 bis 12.00 Uhr (Workshops D)

D10 – Berit Stowasser-Hoffmann: Kinder lösen Konflikte selbst! Können die das überhaupt?
D11 – Doreen Martin: Methoden selbst ausprobieren: die systemisch-stärkefokussierende Fragekartenschachtel
D12 – Thomas Merten: Menschen, Bilder, Emotionen – ein systemischer Jahresrückblick