aktualisiert am 23. Januar 2017

Workshops A

Donnerstag, 16.30 bis 18.00 Uhr

A1 – Heinz-Jürgen Voß: Sprache haben, Körper kennen, Wünsche äußern, Grenzen ausdrücken (pdf)
Grundlagen sexueller Bildung: Aktuelle Diskussionen um die Sexualität von Kindern und Jugendlichen fokussieren Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt. Bedeutsam ist es aber daneben auch, ein gründliches und positives Körperverständnis zu entwickeln sowie Selbstbestimmung von jungen Menschen zu befördern. Im Workshop wird ausgehend von Betrachtungen zur sexuellen Entwicklung der Menschen, ein Einblick in aktuelle Erkenntnisse und Förderprogramme erarbeitet. Davon ausgehend werden aktuelle Leerstellen diskutiert.

A2 – Heidemarie Bach: Und was machen wir heute? Kreative und praktische Ideen für Teams (pdf)
Teamführung, Motivation, Anregung, Förderung von Austausch, Auseinandersetzung mit Fachthemen – all das brauchen Teams und all das braucht Zeit und Raum. Damit es Ihren KollegInnen nicht immer frontal verabreicht wird, braucht es Abwechslung. Im Workshop werden diverse Erfahrungen aus der Praxis vorgestellt und gemeinsam Ideen für Ihre Teams und Settings erarbeitet.

A3 – Daniel Gaede: Mit Rechten reden – wozu? (pdf)
Meist sind einem Konfliktpartner unsympathisch und die Bereitschaft, mit ihnen zu reden, hält sich in Grenzen – wobei eher miteinander als übereinander reden hilfreich ist. Doch soll/kann/darf etwa mit rechtsorientierten ArrestantInnen ausgerechnet in Gedenkstätten gearbeitet werden? Seit Jahren laufen entsprechende Programme in der Gedenkstätte Buchenwald. Welche Zielsetzungen, Methoden und Erfahrungen sind hier relevant, was lässt sich auf Situationen der Selbsthilfe übertragen? Der workshop liefert dazu Einblicke und praktische Übungen.

A4 – Esther Kenntner: selbsthandeln – vernetzt und gremiert (pdf)
Gremien, Arbeitskreise, Lobbyarbeit – auch das noch? So sehr die direkte Arbeit mit KlientInnen oft „vorzüglich“ ist, hat auch das Andere was: Sich einmischen mit dem Ziel, Veränderungen anzustoßen auf strukturellen oder politischen Ebenen. Um Geschichten des Gelingens und des Nicht-immer-Gelingens als SozialarbeiterIn soll es gehen, um einen systemischen Blick auf Gremien und Lobbyarbeit, um Austausch und gegenseitige Motivation.

A5 – Winfried Palmowski: Problemstabilisierende Denkmuster
„Probleme können nie mit denselben Denkmustern aufgelöst werden, mit denen man sie konstruiert hat“ (frei nach A. Einstein). Hier werden wir in einen Gedankenaustausch eintreten und möglichst viele Beispiele dafür sammeln, wieso es uns oder unseren KlientInnen oft so schwer fällt, (selbst naheliegende) Lösungen zu erkennen und umzusetzen.

A6 ist leider ausgefallen

A7 – Vera Taube: Haltung & Handlung: Theorien als Werkzeug Sozialer Arbeit (pdf)
Systemische Sozialarbeit umfasst eine Vielfalt von Theorien, Methoden und Haltungen – mit diesem Begriff werden also ganz unterschiedliche Ansätze bezeichnet, die jeweils durch die Menschen bestimmt werden, die sie anwenden. Ziel des Workshops ist es, Erfahrungen von Haltung und Verhalten zu erkennen, auszutauschen und im Hinblick darauf in Beziehung zu setzen , ob und wann sie nützlich sind. Theorien als Werkzeug in der Praxis Sozialer Arbeit sind Gegenstand der Betrachtung.

A8 – Hermann Theisen: Friedensarbeit systemisch betrachtet: Flugblätter gegen Atomwaffen vor Gericht
Wenn Flugblätter gegen Atomwaffen vor Gericht landen, ist immer ein sehr komplexes System davon betroffen: FlugblattverteilerInnen, SoldatInnen, Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichte und die Öffentlichkeit. Der systemische Blick auf dieses friedenspolitische Geschehen (Klärung des Systems, Joining, Auftragsklärung, Verhaltensmuster, Interaktion, Hypothesen, Ziele, Metaphern, zirkuläre Fragen, Ressourcen, Netzwerkarbeit, Ambivalenz, Abschiedsprozess) regt dazu an, auch das eigene Handlungsfeld so zu betrachten.

A9 – Johanna Pahl: Das Oasen Spiel – Selbstverantwortung wecken (pdf)
Das Oasen Spiel (Oasis Game) ist eine Methode aus Brasilien, die durch künstlerisch-kreative Art, Menschen aus einem Stadtteil dazu einlädt sich für ihren Lebensraum einzusetzen. Es wird in 6 Tagen gespielt, am Ende ist ein gemeinsam entwickelter Traum Wirklichkeit geworden. So entstanden schon Fußballtore, Jugendtreffs, Nachbarschaftsfrühstücke und Umsonst-Regale.

A10 – Master-Voträge Kontexte

A11 – Master-Vorträge Bildung

A12 – Kirstin Grunert: selbsthandeln – Projektarbeit fotografisch dokumentiert
Was muss ich bei einer Fotoreportage technisch und rechtlich beachten? Welche Formen der Präsentation sind sinnvoll? Wo speichere ich meine Daten? Der Workshop gilt zum einen als Erfahrungsaustausch und zum anderen werden praktische Tipps zur Fotodokumentation und deren ästhetischen Umsetzung gegeben. Wer Interesse hat, kann während der Tagung selbst mit der Kamera auf Motivsuche gehen.