aktualisiert am 23. Januar 2017

Workshops B

Freitag, 10.45 bis 12.15 Uhr

B1 – Judith Rieger: Nicht für, sondern miteinander arbeiten – Partizipative Beratung (pdf)
Partizipation ist eine Handlungsmaxime systemischer Sozialarbeit. In allen Arbeitsfeldern wird „SelbstHandeln“ gefordert, doch es bleibt in der Praxis oft diffus, verklärt oder plakativ. Aber was bedeutet Partizipation genau und wie wird sie in der Beratung konkret umgesetzt? Dieser Workshop bietet handlungspraktische Antworten. Die Referentin stellt Ihnen die zentralen Prämissen und Kernkompetenzen partizipative Beratung vor und bietet Ihnen die Gelegenheit damit zu experimentieren und Ihre Erkenntnisse zu hinterfragen.

B2 – Nico Hilger: „DanceCoolTour“ – Motivation und Bildung durch Tanz
„DanceCoolTour“ ist ein spezielles Konzept von Tanzprojekten. Der Referent berichtet über die Arbeit mit Tanz und Musik, als Zugang zu Kindern und Jugendlichen. Erleben Sie selbst wie Tanz und Musik begeistern kann. Mit ausgewählten Übungen können Sie Körperbewusstsein und Koordination selbst prüfen. Sie lernen die Didaktik des Konzeptes kennen, um Begeisterung zu erzeugen und zu halten. Darüber hinaus wird die Kombination von Tanzprojekten mit anderen Themen der Bildung vorgestellt.

B3 – Raffaela Then: Streck- und Dehnungsübungen für verengte Handlungsspielräume
„Wer werde ich gewesen sein?“ Diese Frage nach dem Rückblick in die Zukunft kann Angst machen, überfordern oder anspornen. Gemeinsam machen wir uns in diesem Workshop auf die Suche nach den roten Fäden einer persönlichen „Geschichte des Gelingens“ und nutzen systemische Blickwinkel und Methoden, um unsere Handlungsspielräume wiederzuentdecken, das Scheitern einzuladen und die Zukunft ins Auge zu fassen.

B4 – Martin Hafen: Bedingungen gelingenden Handelns am Beispiel Gesundheitskompetenz (pdf)
Gesundheitskompetenz wird gerne als Kompetenz zur ‚gesunden Wahl‘ in unterschiedlichen Lebensbereichen beschrieben. Im Referat wird mittels system- und gesundheitstheoretischer Argumente gezeigt, dass die gesunde Wahl nicht nur von der individuellen Kompetenz, sondern auch von äußeren Bedingungen abhängt und dass die Entwicklung von Gesundheitskompetenz ein lebenslanger Prozess ist, der in der frühen Kindheit beginnt.

B5 – Deborah Le Guillou: How to get talking in ten easy steps! (pdf)
As we all know, learning and improving a foreign language requires a high degree of confidence, personal involvement and commitment. Therefore the main aim of this general English workshop is to develop confidence and strengthen motivation by developing speaking skills. This workshop is specifically aimed at participants who have a basic knowledge of English and enjoy working at a leisurely pace.

B6 – Tom Küchler: Jugend(sozial)arbeit kann’s! Zwischen Empowerment und politischem Handeln (pdf)
Im Workshop werden zwei Fragen fokussiert, diskutiert und (hoffentlich) beantwortet: 1) Wie beeinflusst „die Gesellschaft“ die jugend(sozial)arbeiterische Praxis? 2) Wie können wir durch a) „Radikales Empowerment“ und b) „Soziallobbying und Politikberatung“ die (gesellschaftlichen) Rahmenbedingungen im Gemeinwesen im Sinne der AdressatInnen und im Sinne unserer eigen Interessen (Berufspolitik) verändern?

B7 – Torsten Hoppe & Michael Pifke: Täglich grüßt die Wunderfee?! Längerfristige Hilfeprozesse lösungsorientiert gestalten (pdf)
Häufig versprechen sich Fachkräfte in komplexen Auftragslagen durch lösungsorientierte Gesprächsführungskompetenzen ein pragmatischeres (Er)finden passender Lösungsansätze. Doch können Methoden und Techniken aus einem kurztherapeutischen Setting in einem längerfristigen Hilfearrangement, welches lebensweltliche Begleitung einschließt, integriert werden? Eine Reduktion der Lösungsorientierung auf bloße Techniken würde deren Möglichkeiten beschränken. Ist es nicht vielmehr eine Haltung, welche gelingendere Hilfeprozesse ermöglicht? Mit den Teilnehmer*innen möchten wir die Potenziale lösungsorientierten Arbeitens auch jenseits der erlernbaren Fragetechniken beleuchten.

B8 – Beate Görlich: sichSelbstverHandeln „Hey, Boss – ich brauch mehr Geld!“ (pdf)
Verdienen Sie, was Sie verdienen? Zwei Drittel aller Deutschen sind unzufrieden mit ihrem Einkommen. Ein Drittel davon traut sich – oft sehr erfolgreich – das eigene Gehalt zu verhandeln. Es lohnt sich also die eigene Komfortzone zu verlassen. In dem Workshop erkennen Sie, wie Sie mentale Blockaden überwinden und sich selbstbewusst für Ihre (Gehalts-)Interessen einsetzen können – wenn Sie wollen!

B9 – Jens Tappe: Das Kopfstützsyndrom – Von der Erfindung zur Wirklichkeit und wieder zurück
Jede(r) konstruiert seine/ihre Wirklichkeit – auch in beruflichen Kontexten: RichterInnen, SozialarbeiterInnen und TherapeutInnen. Poltern, Pica, AD(H)S – alles nur Erfindung oder doch Wirklichkeit oder vielleicht beides? Anhand des Kopfstützsyndroms soll der Frage nachgegangen werden, wie im psychosozialen Arbeitsfeld Wirklichkeitskonstruktionen wirksam werden können, wie sie unser Handeln beeinflussen und ihre Nützlichkeit hinterfragt werden.

B10 – Corinna Bliedtner-Ziegenhagen: Heute bin ich ein Löwe: Workshop zu Selbstwirksamkeit
Sich stark fühlen, die Zügel in die Hand nehmen, darauf vertrauen, etwas bewegen zu können, selbst handeln: Selbstwirksamkeit ist ein wichtiger Faktor für die Bewältigung von und dem Umgang mit herausfordernden Lebenssituationen, ob als Kind, Jugendlicher oder Erwachsener. Dieser Workshop gibt eine Einführung in die Stärkung von Selbstwirksamkeit über innere Bilder. Gearbeitet wird mit Imaginationsverfahren wie Traumreisen, aber auch Methaphern, die symbolhaft oder spielerisch umgesetzt wernden können.

B11 – Master-Vorträge Konzepte

B12 – Master-Vorträge Betriebe