aktualisiert am 23. Januar 2017

Workshops C

Freitag, 16.30 bis 18.00 Uhr

C1 – Sandra Weidner: GRENZENlos Willkommen – Flüchtling Sein In Deutschland
Wie ist es, als Flüchtling nach Deutschland zu kommen? Anhand des Tetralemmas nähern sich die Workshop-Teilnehmer_innen spielerisch der Thematik Asyl und erkunden aus verschiedenen Perspektiven, wie z.B. der Asylsuchenden, der Politik, der Flüchtlingssozialarbeit, der zuständigen öffentlichen Verwaltung, der teilhabenden Bevölkerung, was es bedeuten kann, eine menschenwürdige Willkommenskultur zu leben.

C2 – Thomas Böhm: Systemische Studierendenberatung (pdf)
In meinem Vortrag möchte ich die Bedeutung des systemischen Beratungsansatzes für die Arbeit mit Studierenden herausstellen. In der Beratung von Studierenden ist es oft die erste Aufgabe, die mitgebrachten Probleme zu ordnen. Dabei helfen visuelle Methoden den Auftrag herauszuarbeiten und einen Beratungsprozess zu strukturieren. Problematische Situationen oder Konstellationen können mit Holzfiguren nachgestellt werden und damit der Blickwinkel verändert werden. Besonders hilfreich ist die lösungs- und prozessorientierte Herangehensweise.

C3 – Marion Körner & Christiane Richter: Rezept für eine gelingende Kooperationsbeziehung (pdf)
Man nehme: 2 Tüten Wissen – 1 Sack voller Erfahrungen – 5 Teelöffel Mut – 2 Becher Selbstvertrauen – 1 Prise Optimismus
Alles vorsichtig mit Wertschätzung und Toleranz verbinden!
In unserer Einrichtung gab es viele unzufriedene Mitarbeiter_Innen. Gemeinsam haben wir uns auf den Weg gemacht, um etwas zu verändern. Wir berichten von unseren Erfahrungen und den positiven Auswirkungen durch die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern. Wir geben Einblick in ein neues Modell von Elternbildung in der Kita. Herzlich Willkommen!

C4 – Michael E.W. Ney: Vielfalt (er)leben Zukunft gestalten, systemisches in der Jugendarbeit
Geschlechtergerechte Jugendarbeit soll Jungen* und Mädchen* gleiche Möglichkeiten und Zugänge zu biographischer Vielfalt eröffnen. Dabei müssen unterschiedliche Familienformen, kulturelle Hintergründe und soziale Unterschiede berücksichtigt werden. Wir benötigen dafür einen geschlechterreflektierten Ansatz, der uns selbst und unsere Jugendlichen in den Blick nimmt. Welche Geschlechterrollen prägen uns und wie begegnen wir mit dieser Prägung den Jugendlichen? Wie können wir ihnen mit einer „Pädagogik der Vielfalt“ ermöglichen, sich aus starren Rollenmustern zu emanzipieren?

C5 und C6 sind leider ausgefallen

C7 – Wilfried Nodes: Warum aus Kritik kein Handeln wird …
Entfachlichung und Entwertung unserer Arbeit führt kaum zu Wut und Aktivität in unserer Profession. Zusehends verstärkt sich der Widerspruch zwischen kritischer Theorie und angepasster Praxis. Der Workshop will Raum geben für eine Reflektion des eigenen „“Nicht-Handelns““ und zu einem Aufspüren der eigenen „blinden Flecke“ einladen. Sind wir gleichwohl mit unserem Beruf zufrieden, oder ist uns dieser gar nicht so wichtig? Erleben wir Kontrolle als Hilfestellung? Fehlen uns Methoden, um etwas bewegen zu können? Diese und weitere Fragen würde ich gerne mit Ihnen nachspüren. Dabei möchte ich den TeilnehmerInnen auch einige alternative Handlungskonzepte vorstellen, und gemeinsam mit Ihnen überlegen, wie wir unsere Wünsche nach Verbesserung der Situation besser adressieren können.

C8 – Mechthild Beeke: SelbstHandelnder Workshop zu ausgewählten Methoden der systemischen Beratung
Im Workshop bekommen Teilnehmende vertieft die Möglichkeit, eigene Beratungsverläufe gleichermaßen ressourcenorientiert und selbstkritisch zu hinterfragen. Das Joining, die Auftragsklärung, das zirkuläre Fragen, die Teilearbeit und/oder die Timeline werden hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit beleuchtet. Teilnehmende sind herzlich eingeladen, hier eigene Erfahrungen zu reflektieren und sich SelbstHandelnd in kurzen Rollenspielen zu beteiligen.

C9 – Sabine Sengteller: Das eigene Leben als Best Practice Beispiel (pdf)
Sabine Sengteller stellt die vergangenen 15 Jahre ihres Lebens unter der besonderen Berücksichtigung der Themen Langsamkeit, Verzicht und Selbstentfaltung dar. Das SelbstHandeln ist hier nach Innen gerichtet, um Veränderungen innerhalb der eigenen Person zu erwirken. Diese Veränderungen werden im Außen durch Haltung und Kommunikation wahrnehmbar. Teilnehmende können ihren eigenen Standpunkt genauer beleuchten und reflektieren. Gibt es Ansätze, die sie übernehmen können oder Bereiche, in denen sie auf ihre Weise SelbstHandeln wollen? Zufriedenheit mit der eigenen Person fördern, Veränderungen im Außen vorantreiben.

C10 – Beate Jaquet: T-U-N – Tu‘ Gutes und sprich darüber
Antoine de Saint Exupery schreibt in „Die Stadt in der Wüste!“: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ Wie gestalte ich mit wem einen solchen Prozess – nämlich das Erreichen (m)eines Sehnsuchtszieles – tatsächlich als Prozess? Welche Möglichkeitsräume benötigt es? Was kann entstehen?

C11 – Master-Vorträge Familie

C12 – Master-Vorträge Vorgehen