aktualisiert am 26. Januar 2016

Workshops D

Samstag, 10.30 bis 12.00 Uhr

D1 – Matthias Stock: Offene Kinder- und Jugendarbeit und Professionalität: ein Widerspruch? (pdf)
Die Diskussion um Professionalität in der Sozialen Arbeit ist ein Dauerbrenner, der sich anhand der OKJA gut nachzeichnen lässt: ausgehend von einer ehrenamtlichen Tradition sowie ihren Grundprinzipien Niedrigschwelligkeit und Offenheit stellt sich die Frage nach ihrer Professionalisierbarkeit. Mit der gesetzlich verankerten Partizipationsorientierung eröffnen sich gerade in diesem Arbeitsfeld aber auch vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten nach professionellen Gesichtspunkten. Doch wie genau könnte dieses professionelle Selbstverständnis aussehen? Dazu möchte ich gern mit Ihnen diskutieren.

D2 – Andrea Rosenberger: Mit inneren Bildern Stress und Flow jonglieren (pdf)
Wir bekämpfen das eine, um das andere zu erreichen. Häufig angetrieben von der Idee, es noch besser schaffen zu wollen. Ob, wann und wie viel wir in Stress geraten ist sehr individuell. Im Workshop beschäftigen wir uns mit inneren Bildern, Glaubenssätzen und Antreibern und betrachten diese mit Wohlwollen und Wertschätzung. Ziel ist es, dem Stress die Schärfe zu nehmen, die „Flow-Momente“ wahrzunehmen und den Wechsel von beidem spielerisch zu beeinflussen.

D3 – Julia Reimer & Oliver Zetsche: SelbstPromovieren
Die Frage quält! Soll ich promovieren: Ja oder nein? Im Workshop werden erforderliche Rahmenbedingungen (bspw. zur Betreuung oder der Finanzierung) einer Promotion anhand unterschiedlicher Promotionswege vorgestellt. Somit sollen Denkanstöße eröffnet werden, um die eigene persönliche Situation zu reflektieren. Der Workshop richtet sich sowohl an Personen, die für sich klären möchten, ob eine Promotion für sie die richtige Wahl ist, als auch an Personen, die sich bereits dafür entschieden haben. 

D4 ist leider ausgefallen

D5 – Susanne Kirchhoff: Fremd ist der Fremde nur in der Fremde (Karl Valentin)
Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (umF) im Rahmen der stationären Jugendhilfe. In dem Workshop soll gemeinsam, theoriebasiert und praxisorientiert, überlegt werden, wie die oft herausfordernde Arbeit mit umF im Rahmen Systemischer Sozialarbeit für alle Beteiligten zufriedenstellend verlaufen kann. Jede/r ist herzlich eingeladen die/der Interesse am `Fremdsein in der Fremde` und Freude am Mitmachen hat.

D6 – Meinrad Armbruster: Ein Empowerment-Programm für alle: elam

Die Empowerment Living Art Method („elam“) gibt Anstöße zu mehr nachhaltiger, genussvoller Lebenskunst. „elam“ ist ein Programm für Menschen, die sich vor Ort engagieren wollen. Die Methode verfolgt drei Zielrichtungen. Es unterstützt Menschen dabei, selbst zu Lebensartisten zu werden. Es fördert einen aktiven Beitrag für eine intakte Welt mit Nachhaltigkeit und ausgeglichene Bilanzen. Es wendet sich an professionelle Helfer, die beruflich lieber Gesundheit fördern anstatt Krankheiten kurieren wollen.

D7 ist leider ausgefallen

D8 – Raimo Wünsche: Über systemische Sozialarbeit staunen
Systemische Sozialarbeit schafft Möglichkeiten, unser „SelbstHandeln“ zu bestaunen. Staunen ist eine Form, Alltagsroutinen und eingespielte Bahnen zu verlassen und hinter die Kulissen des eigenen Handelns zu schauen. Diese Art der Beobachtung führt zur Entdeckung neuer Fragen: „Was hat mich in letzter Zeit besonders erstaunt?“ und „Mit wem habe ich mein Erstaunen geteilt?“. Die Teilnehmer_innen des Workshops schauen hinter die Kulissen ihres sozialarbeiterischen Handelns, entdecken verborgenes Wissen, bestaunen es und diskutieren darüber.

D9 – Claudia Zeckel: „Einfach mal was anders machen…!“
Manchmal hat man in der Sozialen Arbeit Erfolge, weil man genau anders gehandelt oder gedacht hat als sonst. Solche Geschichten sind so wertvoll, dass sie unbedingt geteilt werden sollten. In diesem Workshop sollen Ihre Erfahrungen mit „anderen Wegen“ im Mittelpunkt stehen…#teilen, liken und wertschätzend kommentieren!

D10 – Berit Stowasser-Hoffmann: Kinder lösen Konflikte selbst! Können die das überhaupt?
Dieser Workshop stellt das Mediationsprogramm für Kinder in Sachsen aus verschiedenen Blickwinkeln dar. Es will Kindern Handwerkszeug geben, so dass sie befähigt und angeregt werden, selbst Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Dadurch soll die Perspektive von uns Erwachsenen auf die Kinder verändert und die Entstehung neuer Muster zur konstruktiven Konfliktlösung angeregt werden. Inwieweit das möglich ist, soll in diesem Workshop durch praktische Übungen, aber auch theoretischem Input nachgespürt werden.

D11 – Doreen Martin: Methoden selbst ausprobieren: die systemisch-stärkefokussierende Fragekartenschachtel
Dieser Workshop beschreibt und probiert mit den TeilnehmerInnen die wunderbare Möglichkeit, eigene systemische Methoden zu entwickeln. Die systemisch-stärkefokussierende Fragekartenschachtel, eine interaktive Methode zum spielerischen und ressourcenorientierten Kennenlernen von Gruppen, ist im Kontext der Schulsozialarbeit entstanden und in verschiedensten Settings nutzbar.

D12 – Thomas Merten: Menschen, Bilder, Emotionen – ein systemischer Jahresrückblick (pdf)
Das Ende eines Jahres bietet die Möglichkeit zurückzublicken und vorauszuschauen. Entsprechend des systemischen Ansatzes legt der Jahresrückblick Menschen, Bilder Emotionen auf unterschiedlichen Erfahrungsebenen die Ressourcen des vergangenen Jahres offen und schaut ob sie auch für das kommende Jahr nützlich sein können.