aktualisiert am 26. Januar 2016

Zitate

Das heißt: Man kann jetzt zwei fundamental unterschiedliche Positionen kontrastieren. Der Haltung des unbeteiligten Beschreibers steht die Haltung des Mitfühlenden und Beteiligten gegenüber, der sich selbst als Teil der Welt begreift und von der Prämisse ausgeht: Was immer ich tue, verändert die Welt! Er ist mit ihr und ihrem Schicksal verbunden, er ist verantwortlich für seine Handlungen. Die Welt kann aus dieser Perspektive nicht zu etwas Feindlichem werden: Sie erscheint als ein Organ, als ein Teil des eigenen Körpers, der sich nicht abtrennen lässt. Das All und das Selbst fallen zusammen.
   Heinz von Foerster in ders./Bernhard Pörksen (2008): Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners, Heidelberg, S. 158

Macht ist das Vermögen, das Mögliche wirklich werden zu lassen.
   Peter Koslowski

Jeder Mensch ist ein Politiker. Wir machen alle immer Politik.
   Alberto Acosta

Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe aufmerksamer, engagierter Bürger die Welt verändern kann. Tatsächlich ist es das einzige, was die Welt jemals verändert hat.
   Margret Mead

Geschichten über Menschen, die ihren Handlungsspielraum nutzen, um auf ihre Weise die Welt besser zu machen, als sie ohne ihr Zutun wäre, gibt es viele. – Da geht etwas, obwohl immer alle sagen, dass da nichts geht. – Wir fangen schon mal an. – Das Nutzen des eigenen Handlungsspielraums kostet nicht viel, aber es macht viel Spaß.
   Harald Welzer, in: ders. (2014), Selbst Denken. Eine Anleitung zum Widerstand, Frankfurt a.M. 

Es gibt immer mindestens sieben Möglichkeiten!
  Systemische Voraus-Setzung

Du hast keine Chance, aber nutze sie.
   Herbert Achternbusch (1975), Die Atlantikschwimmer (Film)

Alles fließt. Veränderung findet immer statt. Kleine Veränderungen bewirken weitere Veränderungen.
   Heraklit und SystemikerInnen

Mögen hätten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut.
   Karl Valentin

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
   Vaclav Havel

Wann, wenn nicht jetzt?
  Primo Levi

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
  Rosa Luxemburg und/oder Bert Brecht

Nicht hinnehmen, was unannehmbar ist!
  Stéphane Hessel

Wladimir: Eine Frage des Temperaments.
Estragon: Des Charakters.
Wladimir: Man kann nichts dafür.
Estragon: Was man auch anstellen mag.
Wladimir: Man bleibt, wie man ist.
Estragon: Wie man sich auch winden mag.
Wladimir: Im Grunde ändert sich nichts.
Estragon: Nichts zu machen.
   Samuel Beckett, Warten auf Godot

Ever tried. Ever failed. No matter.
Try again. Fail again. Fail better.
   Samuel Beckett

„Macht nichts!“, rief meine Mutter. „Ich kann keine Berge versetzen, aber wohl einen Stein. Das genügt mir vollauf.“
   Driss Chraïbi (2009), Die Zivilisation, Mutter!, Zürich, S. 159

Meine Auffassung ist, kurz gesagt, dass die Freiheit immer existiert. In jedem Augenblick kann ich entscheiden, wer ich bin.
   Heinz von Förster

Veränderung gelingt, wenn Empörung in Aktion kanalisiert wird.
   Joachim Gauck

Ausprobieren, wie es wäre, wenn es nicht so wäre, wie es ist.
   Peter Bichsel

Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir widerstandslos hinnehmen.
   Unbekannt

Wo kämen wir hin, wenn jeder nur sagen würde, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um zu sehen, wo man hinkäme, wenn man ginge …
   Unbekannt

Du kannst dein Ändern leben!
   Graffito

 

 

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